Heute Nachmittag furhren wir mit unsrem Chef zu seiner anderen Firma, die er uns zeigen wollte. Als wir dort waren, erklärte er uns, dass wir ab morgen nun hier arbeiten sollen. Wir waren etwas überrascht, wie man sich denken kann.
Nachdem ich jetzt ein wenig darüber nachgedacht habe, bin ich aber der Meinung, dass es gar nicht so schlecht sein wird. Die neue Firma ist klimatisiert, in einem neuen Gebäude, alles ist sauber und wir haben schon eine Art Aufgabenstellung bekommen. Wir sollen auf den Rechnern ein Tool installieren, mit welchem die Mitarbeiter festhalten können, an welchen Projekten sie gerade arbeiten. Dieses Tool war bisher optional und hat sich daher auch nicht so richtig durchgesetzt. Wenn es die Mitarbeiter nun immer noch nicht verwenden, sollen wir das petzen

Desweiteren sollen wir irgendwelche UseCases für bestimmte Software erstellen und dann noch mit der Abteilung in Aschaffenburg kommunizieren, denn die können da wohl nicht so gut Englisch. Hin und wieder werden wir wohl auch ein paar deutsche Dokumentationen übersetzen. Es gibt dort übrigens richtiges Internet, ohne Beschränkungen und wir werden unsre Fahrtkosten erstattet kriegen.
Was allerdings an der ganzen Sache nachteilig ist: Ich hatte mich gerade etwas in der alten Firma eingelebt und finde es schade, dass wir nun nicht mehr so viel Kontakt zu den anderen Studenten haben. Ich hoffe, wir verlieren uns nicht aus den Augen. Außerdem ist die neue Firma ein ganzes Stück weiter weg als die Alte. Ich bin gespannt, wie lange wir mit der Rikscha unterwegs sein werden. Dazu müssen wir auch noch eine halbe Stunde länger arbeiten (insgesamt 9,5 Stunden täglich).
Morgen haben wir also unsren ersten Tag. Ich bin neugierig und werde berichten. Wir sind übrigens schon zum firmenübergreifenden Cricket-Spiel am Samstag eingeladen (8 Firmen in dem Gebäude spielen gegeneinander). Und nein, ich spiele nicht mit, denn Frauen dürfen nicht. Sonst hätte ich natürlich sofort losgelegt